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Kambodscha ist bis heute von seiner Geschichte überschattet. 30 Jahre lang war Pol Pots Terrorherrschaft ein Tabu. Die Roten Khmer rissen Familien auseinander, deportierten Millionen Menschen zur Zwangsarbeit aufs Land, erschlugen Intellektuelle auf offener Straße. Die Täter führten bis vor kurzem unbehelligt ein bequemes Leben, während die Opfer und ihre Nachkommen über das Trauma nicht sprechen konnten. Jetzt endlich zieht ein internationales Tribunal fünf Hauptangeklagte öffentlich zur Rechenschaft. Und endlich wagen die Opfer und ihre Kinder und Enkel, das Schweigen über die Verbrechen der Roten Khmer zu brechen. Autorin Kerstin Kilanowski erzählt von ihren persönlichen Begegnungen mit Studentinnen, Bauern, Überlebenden eines Foltergefängnisses, Minenopfern und buddhistischen Mönchen. Regie: Felicitas Ott