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Der Beginn des Ersten Weltkriegs löste bei Albert Einstein eine intensive Beschäftigung mit politischen Problemen aus. Er setzte sich für einen baldigen, gerechten Frieden ohne Gebietsforderungen ein und für die Gründung einer internationalen Organisation, die künftige Kriege verhindern solle. Über die Frage: 'Warum Krieg' trat er mit Sigmund Freud in einen Briefwechsel ein, der 1933 veröffentlicht wurde. 1935 setzte er sich im Rahmen der erfolgreichen internationalen Kampagne für die Verleihung des Friedensnobelpreises an den im KZ einsitzenden Carl von Ossietzky ein und 1953 forderte er in einem Offenen Brief gegenüber dem McCarthy-Ausschuss die Verteidigung der Bürgerrechte ein. \n \nDie in ihrer jeweiligen Zeit durchaus unpopulären Äußerungen des Pazifisten und Humanisten Einstein und sein gesellschaftliches Engagement haben ihn erst zu jener wahrhaft 'großen Person' des 20. Jahrhunderts gemacht, als die er heute empfunden wird.