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Schuldner, Gläubiger, Erlös, Kredit, Offenbarungseid, Messe - die zentralen Begriffe der Finanzökonomie sind der religiösen Sphäre entlehnt. Das hat seinen guten Grund. Denn die Wirtschaft ist wie die Religion auf Glauben angewiesen. Geld- und Gottvertrauen sind nächstverwandt. Die unsichtbare Hand Gottes und die invisible Hand des Marktes sind Metaphern, die darauf verweisen wollen, dass es eine höhere Vernunft als die des einzelnen Menschen gibt. Der Vortrag von Jochen Hörisch geht den Verbindungen der religiösen und der ökonomischen Sphäre nach.