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Yoga und Meditation boomen. Inzwischen praktizieren etwa vier Millionen Deutsche regelmäßig Yoga. Wie viel sie damit für ihre Gesundheit tun, haben Hirnforscher und Mediziner nun mit neuen Methoden untersucht. Bild gebende Verfahren zeigen, was im Gehirn Meditierender vor sich geht, und moderne medizinische Messverfahren belegen, wie der Körper auf Yoga und Meditation reagiert. Die Studien-Ergebnisse sind beeindruckend: Stresshormone werden deutlich reduziert, der Mensch entspannt sich also nachhaltig, außerdem sinkt der Blutdruck, sogar Ablagerungen in den Blutgefäßen gehen zurück. Auch depressive Verstimmungen nehmen ab. Yoga hilft darüber hinaus bei Rückenbeschwerden, auch wenn sie bereits seit Jahren bestanden haben, und senkt den Cholesterinspiegel. Inzwischen empfehlen einige Ärzte die fernöstlichen Übungen nicht nur zur Gesundheitsvorsorge, sondern verschreiben bei bestimmten Leiden Yoga und Meditation statt Tabletten. O-Töne: Andreas Michalsen, Internist und Leiter der Abteilung Naturheilkunde an der Uniklinik Essen; Kira Krenz, 'Yoga'-Patientin, zahnmedizinische Assistentin aus Berlin; Martin Soder, Arzt und Yogalehrer aus Berlin; Dieter Preuß, Patient, Hauptschul-Lehrer aus Berlin; Britta Hölzel, Psychologin an der Universität Gießen