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Für Giorgio Vasari, dem einzigartigen Chronisten der italienischen Malerei gab es die Götter: Michelangelo, Leonardo da Vinci und Raffael, danach kam erst der Herrgott. Raffael war unter den Dreien der jugendliche Tragiker, der an einem Karfreitag geboren wurden und mit noch jungen Jahren von 37 ebenfalls an einem Karfreitag starb. Vasari schildert das gleichwohl illustre wie arbeitsreiche Leben Raffaels in schillerndsten Farben und gibt dabei dem ungebremsten Lebenswandel Raffaels die Schuld an seinem frühen Tod, der durch einen Aderlass zur Kurierung einer Geschlechtskrankheit verursacht worden sein soll. Ob dies tatsächlich an dem war, war zwar Streitgestand der Gelehrten über Jahrhunderte hinweg, schmälert jedoch keineswegs den Lesegenuss dieser Biografie, die voller sprühender Begeisterung für Raffaels grandiose Kunst halt gern mal über die Stränge schlägt.