Ingeborg Bachmann
Kriegstagebuch
Cover
Unabridged
1 hour 18 minutes
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Die Entdeckung von Ingeborg Bachmanns Kriegstagebücher stellt 'eine kleine Sensation' (Die Zeit) dar. Ihre Einträge aus dem Herbst 1944 zeugen von einer erstaunlichen Klarsicht, z.B. wenn die 18jährige nüchtern über den Reichsarbeitsdienst notiert: 'Die Erwachsenen, die Herren ›Erzieher‹, die uns umbringen lassen wollen ...' Umso größer ist ihre Erleichterung nach Kriegsende: 'Das ist schönste Sommer meines Lebens, und wenn ich hundert Jahre alt werde!' Im Sommer 45 lernt die Junge Frau den Besatzungssoldaten Jack Hamesh kennen, einen Wiener Juden, dem es 1938 gelang nach England zu emigrieren. Später schreibt Jack der angebeteten Ingeborg sehnsüchtige Briefe aus seiner neuen Heimat Palästina. 'Das ist der schönste Sommer meines Lebens, und wenn ich hundert Jahre alt werde - das wird der schönste Frühling und Sommer bleiben. Vom Frieden merkt man nicht viel, sagen alle, aber für mich ist Frieden, Frieden!' - Ingeborg Bachmann
Lismio